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treibladung, Rohrerhöhung und Windrichtung. Der im magischen Bewußtsein lebende Mensch würde fragen: was haben die Zahlenreihen auf dem Papier und die Karte mit dem Einschlag des Geschosses zu tun?, der Zusammenhang bliebe ihm unverständlich. Ohne den Dingen Gewalt anzutun, kann man sagen, daß Finalität und Kausalität so grundverschieden sind, daß ihre Achsen sich rechtwinklig schneiden. In diesem Schnittpunkt müssen sie sich naturnotwendig stören. Die Finalität muß also imstande sein, die Kausalität aufzuheben und umgekehrt ebenfalls. Wie das zu denken ist, kann das Verhalten einer Selenplatte unter der Einwirkung von Licht und Elektrizität zeigen. Ein durch die Platte fließender Strom wird gebremst, wenn ein starker Lichtstrahl auf sie gerichtet wird, verstärkt man nun den Strom, so sinkt die Lichtdurchlässigkeit. Im Wesen ist es das gleiche, wenn die Heisenbergsche Ungenauigkeitsrelation von den Elektronen sagt, daß sie zeitlich entschwinden, wenn man sie räumlich zu fixieren trachtet und umgekehrt ebenfalls. An anderer Stelle wird noch einmal davon die Rede sein.
Diese und die weiteren Ausführungen zu diesem Thema sind dringend notwendig als Antwort auf die Anwürfe unserer Gegner und zum anderen als Vorbereitung für das Verständnis der astrologischen Kraftfelder und ihrer Methodik.
Fahren wir also fort: In der Kausalität folgt unbedingt zeitlich die Wirkung auf die Ursache, die Wirkung kann dann wieder zur Ursache einer neuen Wirkung werden. Niemals aber kann die Wirkung vor ihrer Ursache in Erscheinung treten. Die Kausalität steht unter dem Zwang der Zeit. Ihre Erscheinungen folgen aufeinander wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Kausale Vorgänge lassen sich also so definieren: 1. Sie laufen in strenger zeitlicher Folge ab, z. Sie gehen von einem Körper auf einen anderen über, 3. Sie sind zielgerichtet, 4. Sie sind zeit‑räumlich. (Sich wandelnde Vorgänge in strenger zeitlicher Folge von einem Ort ausgehend und auf einen anderen übergehend.)
Natürlich erfolgen finale, magische Vorgänge auch innerhalb einer Zeit, das ist aber nicht von Bedeutung. Um auf das Elektrizitätswerk zurückzugreifen: der Strom wird erzeugt, das zwingt mich aber nicht zur Einschaltung des Lichts; das tue ich, wenn es mir paßt. Wohl aber muß ich in einem gewissen räumlichen Zusammenhang mit dem E‑Werk stehen. Genau so muß auch nicht die Antilope unmittelbar zwangsläufig nach der Beschwörung von dem tödlichen Pfeil getroffen werden, es ist lediglich die Voraussetzung nötig, daß sie in einer gewissen Entfernung vorhanden ist. Die Finalität steht unter dem Gesetz des Raumes. Ihre Definition lautet: 1. Finale Vorgänge laufen in räumlicher Verbundenheit ab. 2. Verschiedene Körper sind parallel geschaltet. 3. Die Ziele sind analog. 4. Sie sind raum-zeitlich. (Gleichzeitiger Beginn verschiedener Vorgänge mit analogem Ablauf innerhalb eines gemeinsamen Raumes). Dem Koordinatenkreuz aus Raum und Zeit werden wir in der Methodik der astrologischen Kraftfelder auf Schritt und Tritt wiederbegegnen, ja sie ist ohne diese gar nicht möglich. Nun müssen aber Finalität und Kausalität, Raum und Zeit sich auf etwas beziehen, und das ist im Horoskop der Mensch selbst. Wir werden es also mit einem Koordinatenkreuz aus drei Achsen zu tun haben.
Zeit ist nur denk- und vorstellbar als ein lineares Fortschreiten aus der Vergangenheit über den Schnittpunkt Gegenwart in die Zukunft. Daher auch der eindeutige Zwang, der Ursache und Wirkung miteinander verbindet. Ganz anders liegen die Dinge im Raum. Er hat von einer Person aus gesehen drei geordnete Achsen: von links nach rechts, von oben nach unten und von vorn nach hinten. Von den sonst möglichen Richtungen ganz zu schweigen. Bei gleichem Grund können eben viele mögliche, aber immer vergleichbare Folgen eintreten.
Zu welcher Erkenntnis gelangen wir, wenn wir nun Raum und Zeit aufeinander beziehen? Denken wir uns ein Museum mit seinen vielen Ausstellungsräumen. Dem Direktor sind alle Räume bekannt. Kommen wir nun als Besucher, so werden wir dem Aufbau der Sammlung ...
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