Die Planeten in den Zeichen
in Beziehung zu den geschichtlichen Ereignissen
Es wurde schon an anderer Stelle bemerkt, daß hier der Weg sich öffnet zu einer neuen, und nicht nur neuen, sondern auch besseren Mundanastrologie. Auf Seite 137 sind die Völkerkreise abgedruckt, wie sie von dem Freiherrn von Stromer‑Reichenbach und vom Verfasser entwickelt worden sind. Ihre Verteilung im Tierkreis versteht sich von selbst durch die Nummernfolge: Waage: 1. Kreis, Griechen / Skorpion: 2. Kreis, Italer / Schütze: 3. Kreis, Iberer (Spanier, Portugiesen, Indianer) / Steinbock: 4. Kreis, Angelsachsen / Wassermann: 5. Kreis, Franzosen, Wallonen, Iren usw. / Fische: 6. Kreis, Festlandsgermanen / Widder: 7. Kreis, Slaven / Stier: B. Kreis, Mongolen / Zwillinge: 9. Kreis, Inder und Indonesier / Krebs: 10. Kreis, Türken, Turkmenen usw. l Löwe: 11. Kreis, Iranier / Jungfrau: 12. Kreis, Semiten und Neger.
Es stehen also im Quadrat zueinander Griechen, Angelsachsen, Slaven und Türken, dann Italer, Franzosen, Mongolen und Iranier und schließlich Iberer, Germanen, Inder und Semiten. Jedes Volk hat sein 1. Haus in dem Zeichen, in welchem es seinen Sitz hat. Für uns Deutsche sind das die Fische, von wo aus wir die Häuser zu zählen hätten. Die Planeten wirken bekanntlich auf die ganze Menschheit im allgemeinen, auf ein Volk aber speziell je nach der Hausstellung, die sein Zeichen im Tierkreis einnimmt. Dadurch erklärt es sich, daß bestimmte geschichtliche Erscheinungen vornehmlich ein Volk betreffen, in den anderen aber nur abgeschwächt spürbar werden. Es liegt hier auch die Erklärung für den Charakter ganzer Völker. Das deutsche Volk ist bekannt durch seinen Arbeitswillen und seine Sentimentalität, beides ausgesprochene Eigenschaften vors Fischegeborenen. Folglich können die Völker auf gleiche Allgemeinkonstellationen auch nur jedes in seinem Sinne reagieren, genau so wie auch die gleiche laufende Konstellation sich bei einzelnen Individuen ganz verschieden auswirkt. Für den Verfasser ist es müßig, einen Streit zu beginnen über die richtige Zuteilung der Völker zu den Zeichen und mit diesen wieder über die richtige Numerierung, ob erst mit dem Widder oder erst mit der Waage zu beginnen sei. Bei den im Quadrat stehenden Völkern kann die gleiche Konstellation dem einen Macht, dem anderen Ohnmacht geben. Das hängt ab von ganz anderen Zusammenhängen, nämlich den in der Geschichte selbst wirkenden Gesetzen, die hier nicht dargelegt werden können. Wenn ein Volk in machtpolitischer Beziehung auf dem aufsteigenden Ast von einer üblen Konstellation betroffen wird, so hat das eine ganz andere Bedeutung, als wenn es sich im politischen Niedergang befinden würde. Das aber sind Dinge, die mit keinem noch so sehr ausgeklügelten mundanastrologischen System zu erfassen wären. Sobald es dem Verfasser möglich sein wird, dieses System zu veröffentlichen, wird man zusammen mit dieser Art von Mundanastrologie den Politikern wirklich ihre Wege zeigen können. Will man die hier gegebenen Hinweise praktisch anwenden, so zeichnet man für ein beliebiges Volk sein Horoskopschema mit seinem Zeichen als erstes Haus. Dann werden die anderen Zeichen in die entsprechenden Häuser gesetzt.