Michael Feist:
Die aktuelle Kritik an Hermann Lefeldt, ist eine bewusste Manipulation

Auf einer Webseite wird versucht die Person von Hermann Lefeldt in unzumutbarer Weise zu diskreditieren. Dazu werden Zitate aus der "Methodik I - Häuser" aus dem Zusammenhang gerissen, miteinander neu verbunden und mit Zusätzen versehen, die im Widerspruch zu dem Originaltext stehen. Dies ist eine bewusste Manipulation.

Astrologische Texte sollten grundsätzlich mit einem kritischen Blick betrachtet werden. Insbesondere dann, wenn eine neue Theorie entsteht oder eine bestehende Theorie - wie in der "Methodik" - erweitert wird. Es muss nicht alles bedenkenlos akzeptiert werden. Man kann sich auch gelegentlich an der Wortwahl von Hermann Lefeldt stören. Die Wortwahl ist allerdings die Ausdrucksweise einer Generation, die von Kaiserzeit und Weimarer Republik entscheidend geprägt war. Das sollte berücksichtigt werden.

Die Unterstellung, Hermann Lefeldt sei ein Anhänger der Nazi-Ideologie, ist anhand seines Textes unhaltbar, und steht, wie Ekkehard Lefeldt glaubhaft versichert, im Widerspruch zur Person seines Vaters. Eine Email, die ich in diesem Zusammenhang erhielt, bestätigt diese Ausführungen von einer anderen Seite nachdrücklich:

" LEFELDT WAS NOT A NAZI.
I studied with the man. I LOVED the man, as I did Ludwig [Rudolph].
And I am Jewish! "

Auch ein anderer Kritikpunkt, dass Hermann Lefeldts astrologischen Ansichten Rückwärtsgerichtet seien, geht vollkommen am Thema vorbei. Als Historiker betrachtet Lefeldt die Vergangenheit, um Rückschlüsse auf Gegenwart und Zukunft zu ziehen. Die Modernisierung der Astrologie war Alfred Witte und seinen Mitarbeitern nur möglich, weil sie sich auf historische Arbeitstechniken bezogen, und diese auf eine neue Basis stellten. Wenn man böswillig ist, könnte man so der gesamten Hamburger-Schule-Technik ein Rückwärtsgerichtetheit unterstellen. Da der Kritiker diese Technik selbst bevorzugt, sehe ich in seinen Äußerungen eine vollkommene Ignoranz gegenüber den historischen Zusammenhängen.

Die negativen Äußerungen gegenüber Hermann Lefeldt und seinen in der Methodik geäußerten Theorien, haben genau das Gegenteil erreicht, als beabsichtigt war. Inzwischen sind nur noch wenige Restexemplare des letzten Nachdrucks verfügbar. Es ist äußerst positiv anzusehen, wenn sich Astrologen anhand des Originals ihre eigene Meinung bilden. Daher finden Sie zusätzlich an dieser Stelle Auszüge des Buches im Original (siehe unten).

Beachten Sie bitte, dass die Kritik sich nur auf ein Randthema des Buches bezieht und ich diese Textstellen insbesondere zur Beurteilung der aktuellen Vorgänge veröffentliche.

Bevor ich Sie auf die Seiten verweise, bin ich Ihnen einen Nachweis der "Manipulation" schuldig. Ich zitiere nur eine Zeile. So, wie sie auf der Web-Seite veröffentlicht wurde (Stand 21. Mai 2005):

Wie Sie bereits an den Seitenzahlen und an der Reihenfolge erkennen, stehen die Zitate nicht im direkten Zusammenhang. Zusätzlich werden Jahreszahlen angegeben, die zum einen nicht im Text stehen und zum anderen sich auch nicht aus dem Text ergeben.
Auf den Schreibfehler - ö - werde ich noch eingehen, siehe "Nachtrag" unten.

Als Freund und Kenner der Franzosen und Frankreichs, teile ich die angesprochene Darstellung natürlich nicht. Sehen wir uns den vollständigen Satz an, dann erkennen wir, dass Hermann Lefeldt in Wirklichkeit eine Relation zwischen zwei Extremen anspricht.

Methodik, Seite 199:
"Das kriegslüsternste Volk der Erde sind die Franzosen, die Inder das friedlichste."

Wie auch immer Sie diesen Satz bewerten möchten, Sie werden erst nach Kenntnis des vollständigen Textes verstehen, was Hermann Lefeldt damit ausdrücken wollte.

Der manipulative Zusatz der Jahreszahlen (1914, 1940) soll dem Leser der Diffamierung den Eindruck eines "Ewiggestrigen" vermitteln, der nicht nur Ressentiments gegenüber Frankreich hegt, sondern auch die historischen Tatsachen leugnet. Der Originaltext zeigt uns dagegen ein anderes Bild, denn Hermann Lefeldt betrachtet die Rolle der Deutschen durchaus Selbstkritisch. Wohlgemerkt, auf der gleichen Seite des Buches finden Sie:

Methodik, Seite 197
"Kosmopolitismus findet in Deutschland einen guten Nährboden und ist wieder gepaart mit überbetontem Nationalismus. Auf der einen Seite begeistern sich die Deutschen für internationale Ideen, auf der anderen Seite für nationale, Toleranz auf der einen, Intoleranz auf der anderen Seite."

Auszüge der "Methodik"

Einführung (Seiten 9-22).
Begründung einer besseren Mundanastrologie (Seiten 137-138)
Die Planeten in den Zeichen in Beziehung
zu den geschichtlichen Ereignissen (Seiten 185-203)

Die Texte wurden mit einem OCR-Programm erfasst.
Im Falle von Unklarheiten oder Fehlern finden Sie hier daher auch das Original als Bild-Version.

Nachtrag

Ihnen wird sicherlich der Schreibfehler in dem Wort Franzosen aufgefallen sein. Hier ist das kleine "ö" hereingerutscht. Auf einer Deutschen Tastatur kann dies schnell passieren. Auf einer Amerikanischen sind die Deutschen Umlaute i.d.R. nur über Umwege erreichbar. Da der Text auf einer Amerikanischen Webseite veröffentlich wurde, hat man den Eindruck, dass die Diffamierung mit deutscher Unterstützung durchgeführt wurde.

Die "Methodik" ist in Amerika praktisch unbekannt. Es stellt sich daher die Frage, wer aus diesen plumpen Diffamierungsversuchen Nutzen ziehen möchte. Mir ist nur eine Person bekannt, die persönlichen Nutzen aus der Diffamierung Hermann Lefeldts ziehen kann und ihn gleichzeitig, in einem persönlichen Gespräch mit mir, diskreditierte. Diese Person ist bereits in der Vergangenheit als Tatsachenverdreher aufgefallen. Wie ich aus Kontakten der letzten Wochen mit Hamburger Astrologen feststellen musste, wird der Name der Person sofort in Zusammenhang mit diesem Vorgang genannt. Weitere Schlussfolgerungen überlasse ich Ihnen. MF