Arbeitsaufgabe
Lösung HH 1/99
(Auszug aus HH 2/99)
Bevor wir zu den Einsendungen zur Arbeitsaufgabe kommen, nachstehend noch einige Bemerkungen und Hinweise zum Horoskop Oskar Lafontaines:
Im 10.MC-Bereich befindet sich eine Anhäufung von klassischen Planeten, wie Mars, Uranus und Saturn.
MA bescheinigt durch seine Stellung eine herausragende, öffentlich beachtete Tätigkeit und ein gutes Arbeitspensum. UR weist in diesem Zusammenhang auf unkonventionelle Wege und neue Technologien hin, während SA die nötige Konzentrationskraft, aber auch auftretende Hindernisse, die zu überwinden sind, anzeigt. Die dargestellten Positionen lassen den Horoskopeigner in seinem öffentlichen Auftreten jedoch kontrovers und wenig harmonisch erscheinen. Aufregungen und Veränderungen bestimmen sein beruflich/öffentliches Leben. Das Wechselspiel zwischen Erhalt des traditionellen und dem revolutionären Wollen, zeigt die vorhandene Spannung zwischen SA und UR. (s. Abb. nächste Seite)
Die SO im 1.MC-Feld weist auf eigene starke Durchsetzungstendenzen hin. Die Position des MO im 8.MC-Feld weist ganz allgemein auf Schwierigkeiten emotionaler Art, bzw. mit Frauen hin.
Als langsamer Transit formt sich ein Planetenbild zum MC zwischen MA und dem PLt (MC=T4 MAr/PLt). Dies verheißt nicht nur neu anstehende, langfristige Planungen, sondern auch starke Veränderungen in der nahen Umwelt. Dabei ist die Tätigkeit in der Öffentlichkeit ebenfalls angesprochen.
Der PL, aus dem 12.MC-Feld kommend, weist hier besonders auf unvorhersehbare Veränderungen und Spannungen hin, die auf den Geborenen einwirken. Die Kombination MA/PL in Verbindung zum MC zeigt, daß der Horoskopeigner außergewöhnlichen Kräften in dieser Zeit ausgesetzt ist, die für ihn nicht einschätzbar sind.
Als weitere Besonderheit zeigt sich der NEt in einem T8-Aspekt (135°) zum MC. Damit ist auch der im 2.MC-Feld positionierte Radixneptun eindeutig angeregt.
Der NE im 2.MC-Feld deutet auf eine mangelnde unklare eigene Abgrenzungsmöglichkeit hin, insbesondere in Zeiten einer Neptunauslösung. Die Position des NEt ist im 5.MC-Feld und charakterisiert damit auch Schwierigkeiten und Fehleinschätzungen bei Aktivitäten innerhalb von öffentlichen Veranstaltungen.
Ein weiterer Hinweis zeigt sich durch den SAt, der sich exakt an der Feldspitze des 6.MC-Feld aufhält. Dieser bildet zum MC eine T2-Verbindung mit NE (MC =T2 NEr/SAt). Somit zeigt sich die eigene Abgrenzungsmöglichkeit, sowohl im Bereich von Veranstaltungen, als auch in der eigenen Arbeitstätigkeit, als akut noch mehr beeinträchtigt. Auch dieser SA kommt aus dem 10.MC-Feld und weist damit auf öffentlichen Bezug hin.
Auch aus dem 10.MC-Feld stammend, befindet sich der transitäre UR ebenso im 5.MC-Bereich. Dort bildet er zum MC eine exakte T4-Verbindung mit dem im 8.MC-Bereich stehenden Radixmond, was auf die erregte Frau/Öffentlichkeit hinweist (MC=T4 MOr/URt).
Bleibt man im MC-Horoskop, so stellt man fest, daß MC=SOr/SOt eine T8-Verbindung eingehen und damit den Tag des Ereignisses definieren. Deren Mittelpunkt wiederum befindet sich direkt auf dem VUt, ebenfalls 45° vom MC entfernt, was das Gewaltpotential des Tages anzeigt (Der VU, ebenfalls aus dem 10.MC-Haus kommend, zeigt auf öffentliches Kräftepotential oder Machtausübung in der Öffentlichkeit).
Ebenso ist im pTH des Ereignisses die Kombination MC=T8 MCt/ADr tagesrelevant.
Zwei außerordentliche Besonderheiten fallen im pTH auf. SOt und MOt bilden eine Konjunktion und damit den Beginn eines neuen Zyklus. Und das MCt plaziert sich direkt auf dem Mittelpunkt von UR^NEt, was den seelischen Zustand des Horoskopeigners, betroffen durch das Ereignis, deutlich bezeichnet.
Aus der Achse des MCt heraus zeigt sich eine Verbindung zwischen MCt=T4 SAr/SAt.
Errichtet man eine Achse auf die tagesbezogene Halbsumme der Kombination MC/SOt, so befindet sich in einem 90° Winkel der URr und der darüber ziehende transitäre HAt, was der plötzlichen Greueltat eines Mordversuchs durchaus entsprechen mag.
Ebenso zeigt sich in dieser Achse MC/SOt=T2 ASr = ZEr/ZEt, was auf die zielgerichtete Handlung einer anderen Person an diesem Tage hinweist.
Um das Ganze noch abzurunden, sei verwiesen auf die AS-Achse des pTH. Hier zeigen sich als Verbindungen ASt=T4 SAt = MC/SO als Hinweis auf die betroffene Person Oskar Lafontaines.
Bei Einstellung der Tagessonne in diesem persönlichen Tageshoroskop ergäbe sich SOt = MOt =T2 SAt/KMr =T4 SAt/KMt =T8 MCr/MCt = MCr/URt = MA/SAr
Es gingen bei der Redaktion 6 Lösungsvorschläge ein. Alle Einsender versuchten anhand der Vorgaben die Aufgabe zu erfüllen. Nachstehend die einzelnen Zuschriften:
Udo Schröder, Leer
Zur Anwendung kommen das Radix und das pTH bis zur 8er Kreisteilung.
Zur Interpretation der Planetenbilder habe ich die Aussagen Wittes und Ebertins berücksichtigt.
Ausgehend von dem Grundsatz, daß dieses prägnante Lebensereignis im Radix verankert sein muß, untersuche ich die Planetenbilder, die sowohl einen Bezug zu dem Ereignis, als auch einen persönlichen Faktor enthalten. Hervorzuheben ist das Planetenbild (aspektierte oder besetzte Halbsumme):
UR =T8 AS/MA Achsenwert = 24°01 mit der Aussage: Plötzlich verletzt werden (Witte); Plötzliches Ereignis, Verletzung, Unfall (Ebertin)
Zur weiteren Analyse wird ausschließlich dieses Planetenbild herangezogen. (s. Abb. oben)
Zum Zeitpunkt des Attentats erreicht HAt das o.g. Planetenbild in T1 auf dem UR. Diese Konstellation zeigt den Hintergrund für eine plötzliche Gemeinheit (UR=HAt), welche
Oskar Lafontaine in Todesgefahr (HAt=UR=T8 AS/MA) bringen kann.
Einen weiteren Hinweis liefert HAt=UR=T8 URt/PLr in dieser Achse. Diese Halbsumme weist ebenfalls auf die Gefahr eines Unfalls, einer Gewalttätigkeit oder auf eine gewaltsame Umstellung hin (Ebertin), zumal HAt =UR =T4 SAt/HAr =T8 AS/MA das Risiko einer feindlichen Handlung anzeigt (Witte).
Der persönliche Bezug, wie auch der Zeitpunkt des Attentats ist mit HAt=UR=T4 MCt/MOt und MCt/SOt definiert. Bezug nehmend zum Radixplanetenbild UR = AS/MA zeigt =T8 MO/NEt die unberechenbare Tat einer weiblichen Person.
Auffällig im Horoskop Lafontaines ist die Konjunktion des MC mit dem Fixstern Alcyone. Die Auslösung entspricht in traditioneller Hinsicht (negative Auslösung): Verletzung durch Schlag, Stich oder Mörderhand(Ebertin).
(Auszug Ende)
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